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Charles Way

Eye of the Storm (13+)

Frei nach Motiven von William Shakespeares »The Tempest – Der Sturm« /// Aus dem Englischen von Uwe Dethier

Das Mädchen Miranda ist ganz allein mit ihrem Vater Prospero und dem Luftgeist Ariel auf einer Insel aufgewachsen. Um seine Tochter vor jeglichem Leid zu bewahren, hat Prospero die Insel in ein Paradies des ewigen Frühlings verwandelt. Nun aber bricht Mirandas 14. Geburtstag an – der Tag, an dem sie von ihrem Vater die Wahrheit über ihre Herkunft und die Insel erfahren soll. Doch Prospero verweigert sich ihrem drängenden Wunsch. Voller Zorn beschwört Miranda einen Sturm herauf, der die Außenwelt in Gestalt des Seemanns
Trinculo und des als Schiffsjunge verkleideten Mädchens Stephanie an den Strand spült. Miranda verliebt sich augenblicklich in Trinculo – und auf immer wird sie in die Widersprüche einer unerwartet komplizierten Welt hineingezogen. Nicht nur für Miranda beginnt damit ein durchaus schmerzhafter Prozess des Erwachsenwerdens – auch ihr Vater muss eine Entscheidung treffen …

In »Eye of the Storm« hat der renommierte Kinder- und Jugendtheaterautor Charles Way den pubertären Loslösungskonflikt mittels Rückgriff auf Shakespeares »Der Sturm« zugespitzt. Das Mädchen Miranda steht mit ihrem Wunsch nach Freiheit einem Vater gegenüber, der aus Fürsorge ganz bewusst die Erfahrungswelt seines Kindes reduziert hat. Vater und Tochter müssen einen konfliktreichen Weg beschreiten, um zu verstehen, wie Freiheit und Vertrauen, Liebe und Loslassen-Können untrennbar miteinander verbunden sind.

Premiere 9. Juni 2011
Spielort Reithalle

Mitwirkende

Regie
Andreas Rehschuh  
Bühne
› Eva-Maria Westerveld  
Kostüme
› Grit Walther  
Musik
› Gundolf Nandico